Das hängt vom Alter ab, von der Familiengeschichte und davon, ob Sie gut sehen. Ein praktischer Leitfaden und die Warnzeichen, die man nicht aufschieben sollte.
Gut zu sehen heißt nicht, gesunde Augen zu haben. Die beiden Krankheiten, die in Spanien am meisten Sehkraft kosten —Grüner Star und Makuladegeneration— beginnen ohne Vorwarnung und tun nicht weh. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle die einzige Möglichkeit, sie rechtzeitig zu finden.
Ein Leitfaden nach Alter
| Alter | Wie oft |
|---|---|
| 0 bis 6 Jahre | Eine Untersuchung mit etwa 3–4 Jahren, vor der Einschulung. In diesem Alter lässt sich ein schwaches Auge noch korrigieren. |
| 6 bis 18 Jahre | Alle 1–2 Jahre, und immer dann, wenn die schulischen Leistungen nachlassen oder das Kind sehr nah ans Blatt geht. |
| 18 bis 40 Jahre | Alle 2–3 Jahre, wenn es keine Beschwerden und keine Vorgeschichte gibt. |
| 40 bis 60 Jahre | Alle 1–2 Jahre. Alterssichtigkeit und Glaukomrisiko kommen dazu. |
| Ab 60 Jahren | Einmal jährlich: Grauer Star, Grüner Star und Makuladegeneration. |
Wann man nicht warten sollte
- Plötzlicher Sehverlust, auch wenn er von selbst zurückgeht.
- Mouches volantes, die schlagartig auftreten, oder Lichtblitze.
- Ein Schatten oder Vorhang in einem Teil des Gesichtsfelds.
- Rotes, schmerzendes Auge mit verschwommenem Sehen.
- Doppelbilder.
- Grüner Star in der Familie: Dann beginnt die jährliche Kontrolle früher.
Was eine vollständige Untersuchung umfasst
Sehschärfe und Brillenwerte, Augeninnendruck, Untersuchung des vorderen Abschnitts und des Augenhintergrunds bei erweiterter Pupille und, je nach Befund, die nötigen Zusatzuntersuchungen: Gesichtsfeld, OCT, Hornhauttopographie oder Retinographie.
Wenn wir die Pupille erweitern, bleibt das Sehen ein paar Stunden unscharf: Kommen Sie in Begleitung oder lassen Sie das Auto zu Hause.
Sie finden uns in der Carrer de Bolívia 160, montags bis freitags.